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Reitpädagogik Heinsberg
Tiere haben auf uns Menschen eine heilsame Wirkung.
Insbesondere Menschen in schwierigen Lebenssituationen können davon enorm profitieren.
*Förderung durch Reitpädagogik: Positive Prozesse für besondere Bedürfnisse.*
Meine Reitpädagogik ist weit mehr als klassischer Reitunterricht. Sie bietet eine einzigartige Möglichkeit, positive Prozesse bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne besondere Bedürfnisse zu fördern. Durch die Kombination von tiergestützten und reitpädagogischen Einheiten unterstütze ich gezielt Kinder mit Lern- und geistiger Behinderung, Problemen im Sozialverhalten, AD(H)S, Entwicklungsverzögerungen, Autismus, Hochsensibilität, Wahrnehmungsstörungen, mangelndem Selbstbewusstsein, Kommunikations- und Konzentrationsschwierigkeiten, Ängsten, Haltungsschäden und Bewegungsstörungen.
Meine Reitpädagogik unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Reitunterricht. Statt Leistungsdruck und Wettkampf steht bei mir der individuelle Fortschritt jedes Kindes im Vordergrund. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen gestalte ich die Stunden so, dass jedes Kind in seinem eigenen Tempo lernen und wachsen kann. Kinder mit Lern- und geistiger Behinderung profitieren von der Struktur und den wiederkehrenden Abläufen meiner Stunden. Die Interaktion mit den Tieren bietet ihnen eine sichere Umgebung, in der sie Vertrauen aufbauen und neue Fähigkeiten erlernen können.
Kinder mit Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder AD(H)S finden in der Reitpädagogik einen Ort der Ruhe und Struktur. Die klare Kommunikation mit den Tieren und die Achtsamkeit im Umgang mit ihnen helfen den Kindern, ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern und Impulse besser zu kontrollieren.
Für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Autismus bietet die Reitpädagogik einen wertvollen Rahmen, um Fortschritte in ihrem eigenen Tempo zu machen. Die repetitive und beruhigende Natur der Interaktion mit den Tieren unterstützt die Kinder dabei, neue Fähigkeiten zu erlernen und ihre motorische und sensorische Wahrnehmung zu verbessern. Das Erlernen neuer Fähigkeiten und die positive Bestärkung durch den Umgang mit den Tieren fördern das Selbstbewusstsein aller Kinder. Sie erleben Erfolgserlebnisse und gewinnen an Selbstvertrauen, was sich positiv auf ihr gesamtes Leben auswirken kann.
Die klare und direkte Kommunikation mit den Tieren sowie die erforderliche Konzentration beim Umgang mit den Ponys verbessern die Kommunikations- und Konzentrationsfähigkeit. Sie lernen, sich genauer auszudrücken und ihre Aufmerksamkeit gezielt zu lenken.
Meine Reitpädagogik bietet Kindern mit und ohne besondere Bedürfnisse die Chance, in einer unterstützenden und liebevollen Umgebung zu wachsen und sich zu entwickeln.
Besuchen Sie mich und erleben Sie, wie wir durch gezielte Förderung positive Veränderungen bewirken können.

Eine vom Aussterben bedrohte Art: Das Pflegepferd und die Verantwortung
In den 80er Jahren trieben sich mehr Jugendliche- meistens Mädchen- in den Ställen der Reitvereine herum als es dort Pferde gab. Auch wenn man keine Reitstunde hatte, hielt man sich den ganzen Tag im Stall auf, um nah bei den Pferden zu sein und möglichst viel zu lernen. Zusätzlich hatte man immer die Hoffnung, etwas am Pferd tun zu dürfen. Schritt führen, ein Pferd festhalten, putzen, grasen gehen und das Grösste war es, wenn man ein Privatpferd nach der Stunde trockenreiten durfte. Häufiger putzte man aber Sattelzeug oder fegte.
Die grösste Hoffnung bestand darin, eins der begehrten Pflegepferde zu ergattern. Meistens fing man mit einem Schulpferd an. In der Regel durfte man es nicht dafür zusätzlich reiten- die Pferde gingen ja auch schon so mehr als genug. Aber man war glücklich, ein Pferd zu haben, um das man sich intensiver kümmern konnte und stolz, dass der Reitlehrer dies einem zutraute. Eine deutlich höhere Liga war es, als Pflegepferd ein Privatpferd zu ergattern. Denn dies beinhaltetet neben der Pflege auch zusätzliches Reiten auf einem in der Regel weiter ausgebildeten Pferd, der Traum damals von uns allen.
Dementsprechend waren diese Pferde heiß umkämpft und die Besitzer hatten die Auswahl zwischen vielen pferdebegeisterten jungen Menschen. Bekam man ein solches Pflegepferd, war das neben der Freude auch eine zusätzliche Auszeichnung. Man war stolz, dass der Besitzer einem zutraute, das Pferd zu versorgen und die reiterlichen Fähigkeiten schätzte. Auch bei den anderen Jugendlichen stieg man im Ansehen, weil man ein Pflegepferd nur bekam, wenn man schon besser reiten konnte. Und natürlich war man auch an den Tagen da und kümmerte sich, an denen man selbst nicht reiten konnte, weil der Besitzer kam. Diese Pferde wurden also von mehreren Personen heiss geliebt und umsorgt. Die Verantwortung, die heutzutage so gerne abgegeben oder als Last angesehen wird, wurde mit Freude und Stolz selbstverständlich übernommen. Man wuchs darein, dass es Pferde und Reiten nicht ohne die Übernahme von Verantwortung gab.
Heutzutage ist das Bild häufig ein anderes. Reitbeteiligungen gegen Geld kannte man damals gar nicht. Es war klar, dass der Besitzer das Pferd allein finanzieren konnte und es war ebenso klar, dass man sich die Pflege an dem Pferd verdienen musste durch Verantwortung, Können und Zuverlässigkeit und sich nicht freikaufen konnte. Dafür wäre das Geld in der Regel auch nicht da gewesen.
Die wenigsten Jugendlichen ohne eigenes Pferd verbringen heutzutage jede freie Minute im Stall. Viele weitere Hobbys, social Media und längere Schulzeiten fordern ihren Tribut.
Auch wenn es heute einfacher ist, als Jugendliche ohne eigenes Pferd in den Sattel zu kommen: Ich möchte diese Zeiten nicht missen. Dieses Stunden, mit anderen pferdefanatischen Jugendliche im Stall zu sein und alles um sein Lieblingsthema zu teilen, diese Bemühungen, durch Fleiss und Zuverlässigkeit aufzufallen und dieses Glück, daraufhin ein Pferd zur Pflege zu bekommen. Und damit dieser Vorgeschmack darauf, wie es ist, solch ein Wesen irgendwann sein Eigen nennen zu dürfen.
In den 80er Jahren trieben sich mehr Jugendliche- meistens Mädchen- in den Ställen der Reitvereine herum als es dort Pferde gab. Auch wenn man keine Reitstunde hatte, hielt man sich den ganzen Tag im Stall auf, um nah bei den Pferden zu sein und möglichst viel zu lernen. Zusätzlich hatte man immer die Hoffnung, etwas am Pferd tun zu dürfen. Schritt führen, ein Pferd festhalten, putzen, grasen gehen und das Grösste war es, wenn man ein Privatpferd nach der Stunde trockenreiten durfte. Häufiger putzte man aber Sattelzeug oder fegte.
Die grösste Hoffnung bestand darin, eins der begehrten Pflegepferde zu ergattern. Meistens fing man mit einem Schulpferd an. In der Regel durfte man es nicht dafür zusätzlich reiten- die Pferde gingen ja auch schon so mehr als genug. Aber man war glücklich, ein Pferd zu haben, um das man sich intensiver kümmern konnte und stolz, dass der Reitlehrer dies einem zutraute. Eine deutlich höhere Liga war es, als Pflegepferd ein Privatpferd zu ergattern. Denn dies beinhaltetet neben der Pflege auch zusätzliches Reiten auf einem in der Regel weiter ausgebildeten Pferd, der Traum damals von uns allen.
Dementsprechend waren diese Pferde heiß umkämpft und die Besitzer hatten die Auswahl zwischen vielen pferdebegeisterten jungen Menschen. Bekam man ein solches Pflegepferd, war das neben der Freude auch eine zusätzliche Auszeichnung. Man war stolz, dass der Besitzer einem zutraute, das Pferd zu versorgen und die reiterlichen Fähigkeiten schätzte. Auch bei den anderen Jugendlichen stieg man im Ansehen, weil man ein Pflegepferd nur bekam, wenn man schon besser reiten konnte. Und natürlich war man auch an den Tagen da und kümmerte sich, an denen man selbst nicht reiten konnte, weil der Besitzer kam. Diese Pferde wurden also von mehreren Personen heiss geliebt und umsorgt. Die Verantwortung, die heutzutage so gerne abgegeben oder als Last angesehen wird, wurde mit Freude und Stolz selbstverständlich übernommen. Man wuchs darein, dass es Pferde und Reiten nicht ohne die Übernahme von Verantwortung gab.
Heutzutage ist das Bild häufig ein anderes. Reitbeteiligungen gegen Geld kannte man damals gar nicht. Es war klar, dass der Besitzer das Pferd allein finanzieren konnte und es war ebenso klar, dass man sich die Pflege an dem Pferd verdienen musste durch Verantwortung, Können und Zuverlässigkeit und sich nicht freikaufen konnte. Dafür wäre das Geld in der Regel auch nicht da gewesen.
Die wenigsten Jugendlichen ohne eigenes Pferd verbringen heutzutage jede freie Minute im Stall. Viele weitere Hobbys, social Media und längere Schulzeiten fordern ihren Tribut.
Auch wenn es heute einfacher ist, als Jugendliche ohne eigenes Pferd in den Sattel zu kommen: Ich möchte diese Zeiten nicht missen. Dieses Stunden, mit anderen pferdefanatischen Jugendliche im Stall zu sein und alles um sein Lieblingsthema zu teilen, diese Bemühungen, durch Fleiss und Zuverlässigkeit aufzufallen und dieses Glück, daraufhin ein Pferd zur Pflege zu bekommen. Und damit dieser Vorgeschmack darauf, wie es ist, solch ein Wesen irgendwann sein Eigen nennen zu dürfen.





